Junggärtner

Kinder sind begeisterte Gärtner

kleine Kinder arbeiten gerne mit Erwachsenen. Nutzen Sie jeden Tag um mit den Kindern und Enkeln zu gärtnern. Das Schulkind hat vielleicht schon keine Zeit mehr. Als Gärtner wollen wir Ihnen einige Anregungen geben.


Garteln Sie morgens, wenn die Kleinen ausgeruht und tatendurstig sind. Ernten Sie vor den Mahlzeiten, nach der Arbeit gibt es Brotzeit oder ein Gutsi und ein kurzes Gespräch über das Geleistete und Entdeckte.

Ein kleiner Teil am Rand Ihres Gartens könnte Ihnen und den Kindern gemeinsam gehören. Dann bleibt der restliche Garten von Kinderfüßen besser verschont. Von diesem besonderen Teil des Gartens könnte ein Fleck wieder dem Kind allein gehören. „Nur für Dich!“ In einer Größe, die das Kind leicht versorgen kann. Den Boden sollten Sie selbst vorbereiten, ohne Beteiligung des Kindes zu erwarten. Achten Sie dabei auf kleinere Reihen und klar abgegrenzte Beete mit erkennbaren Wegen. So können Kinder besser mitmachen.
 
Kaufen Sie große Samen mit schönen Bildern und deutlicher Bezeichnung. Gut sind Erbsen, Bohnen, Zwiebeln (Radieschen, gelbe Rüben und Salat gelten schon als feines Saatgut). Kirschtomaten sind auch kindgerecht. Überlassen Sie Ihrem Junggärtner das Pflanzen und Abdecken der Samen und den größten Teil des Erntens. Greifen Sie nicht zuviel ein; schon Zwei-Dreijährige können ganz ordentlich arbeiten und haben viel Spaß und Erfolgsgefühl.

Ein Vergrößerungsglas hilft Schädlinge und Unkräuter zu bestimmen und macht Spaß. Kennzeichnen Sie alle Reihen, mit Namen und Bildern. Die Bilder macht der kleine Garten-Künstler an einem Regentag (laminieren oder mit Klarlack sprühen). Zuviel Planung und Vorbereitung langweilt aber, besser ist es in den Garten zu gehen und anzufangen.
 
Als erste Werkzeuge eignen sich die Handschaufel
zum Graben und ein festes Häckchen zum Jäten und Ausdüngen. Unkraut und Ungeziefer sollten Sie als Kindergärtner mit der Hand bekämpfen, wenn es nicht anders geht, sind gärtnerische Seifen zumindest ungiftig.

Eine Gartensitzung sollte nicht länger als dreißig Minuten dauern, sofern der (die) Kleine nicht gerade ganz in der Arbeit aufgeht.

Essen Sie jede Ernte am gleichen Tag. Sie könnten zum Veggie werden. Aber machen Sie sich und den Kindern keinen Streß! Ab wann mochten Sie Kohlrabi gerne? Sellerie? Ein paar Erdbeerpflanzen können lehrreich, nahrhaft und unwiderstehlich sein.
 
Viele Kinder lieben Blumen,
als Einsteigerblume eignen sich niedrige Tagetes, fast ohne Ungeziefer und von Mai bis zum Frost blühend. Die Blüten können leicht gebrochen werden.

Im Gartencenter könnten Sie Ihren Kindern eine Pflanze für den speziellen Platz frei auswählen lassen; steuern Sie sie aber vor der Erlaubnis zu den robusten und geeigneten Pflanzen hin.
 
Blumenzwiebeln stoßen bei Kindern auf Begeisterung. Sie pflanzen fröhlich im Herbst (in von Ihnen vorbereitete Beete) ohne die geringste Ahnung, was im Frühling rauskommt. Sie können das Begreifen fördern, wenn Sie zum Treiben vorbereitete Sorten der gleichen Zwiebeln kaufen und im Kinderzimmer oder sonst im Haus zum Blühen und Duften bringen. Falls Ihre Kinder pflichtbewußte Koster und Tester sind, sollten Sie deutlich sagen, daß Zwiebeln nicht eßbar sind. Einige sind giftig! Getopft und an einem dunklen Ort ohne Wissen der Kinder verwahrt, sind sie ungefährlich und wenn Triebe und Wurzeln da sind, können Sie sie rausholen.








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